© Thomas Meixner

Amerika mit dem Fahrrad: Sehen und Staunen

Thomas Meixner
„Amerika mit dem Fahrrad“
Mitteldeutscher Verlag
256 Seiten
Format: 15 x 21 cm
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-95462-531-4
16,95 Euro (D)

Für Thomas Meixner gibt es nichts Schöneres, als mit dem Fahrrad riesige Touren zu unternehmen. Er spart so lange, bis er das nötige Geld zusammenhat und geht dann auf eine große Reise. Gelegentlich auch über Jahre. Seine neueste Tour: Amerika von Nord nach Süd. Bilder und Geschichten von seiner abenteuerlichen Reise findet ihr in seinem neuen Buch „Amerika mit dem Fahrrad“.

Mit dem Fahrrad von Nord nach Süd

Zur Arbeit radeln: okay! Am Wochenende mal einen – gerne auch längeren – Ausflug mit dem Drahtesel: okay! Aber die ganze Welt mit dem Rad bereisen? Für den Freizeitsportler wohl eher etwas zu viel! Nicht  für Thomas Meixner. Seine Amerikareise begann im Mai 2013 und dauerte bis Januar 2015 an. Er startete in Alaska, genauer gesagt in Anchorage, und radelte den Kontinent hinunter.

Eine gerade Route, beispielsweise den Pazifik entlang, fuhr er aber nicht: Er besuchte auch den Osten der USA, bereiste den mexikanischen Golf und fuhr sogar die komplette kanadische Grenze entlang – von Vancouver Island bis Québec.

Dabei hatte er mit schlammigen Wegen, mit extremen Gegenwind, mal mit zweistelligen Minustemperaturen zu tun. Selbst unerträgliche Hitze von 38 Grad Celsius hielten ihn nicht auf. Und dann, irgendwann nachdem er bis zum südlichsten Punkt Amerikas geradelt war, fand seine Reise in Chile ein Ende. 12 Länder hatte er bereist und 41.178 Kilometer lang in die Pedale getreten.

"Ich hatte die Sonne im Rücken und sah in einiger Entfernung etwas Großes, Schwarzes langsam auf mich zukommen." © Thomas Meixner
„Ich hatte die Sonne im Rücken und sah in einiger Entfernung etwas Großes, Schwarzes langsam auf mich zukommen.“ © Thomas Meixner
Über den Fotografen
Thomas MeixnerThomas Meixner, eigentlich gelernter Elektriker aus Sachsen-Anhalt, hat sich einen Namen als Weltenradler gemacht: Seit 1989 unternimmt er mit dem Fahrrad regelmäßig Touren über viele tausende Kilometer. Viele seiner Weltreisen dauern dabei oft mehrere Jahre an.

Mischung aus Bildband und Reisetagebuch

Zwar sind in seinem Weblog auch Bilder von seiner Amerikareise zu sehen, aber es ist schon etwas anderes, wenn man die Bilder auch gedruckt vor sich liegen hat. Zugegeben: Ein richtiger „Bildband“ ist das Buch „Amerika mit dem Fahrrad“ nicht. Dafür ist es fast schon zu handlich, und zudem sind nicht alle Bilder großformatig.

Aber es ist die Mischung aus Fotos und Tagebuch, die Thomas Meixners Buch so besonders macht. Wem ist es zu verdenken? Wenn man eine so lange Reise voller Abenteuer und Spannung erlebt hat, muss man einfach darüber reden. Man merkt, dass Meixner zu jedem Foto eine Geschichte zu erzählen hat.

Das Reisetagebuch eignet sich besonders gut für alle, die das Reisen lieben und ständig mit Fernweh zu kämpfen haben. Selbstverständlich kommen auch jene auf ihre Kosten, die ihr Fahrrad lieber zu Hause lassen. Die Anekdoten über Gefahren, Begegnungen und neue Erfahrungen sind für jeden etwas.

Obwohl – so muss ich gestehen – ein klassischer Bildband mit Meixners Bildern in Übergröße, das wäre auch eine schönes Must-have für den Couchtisch.

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