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Heidelberg: Eine poetische Begegnung

Thaddäus Zech, Geraldine Gutiérrez-Wienken „Heidelberg: schwarz auf weiß“ Morio Verlag / Mitteldeutscher Verlag 96 Seiten Sprache: Deutsch Format: 24 x 16,5 cm ISBN: 978-3-945424-37-7
Thaddäus Zech, Geraldine Gutiérrez-Wienken
„Heidelberg: schwarz auf weiß“
Morio Verlag / Mitteldeutscher Verlag
96 Seiten
Sprache: Deutsch
Format: 24 x 16,5 cm
ISBN: 978-3-945424-37-7
Preis: 14,95 Euro (D)

Eine Stadt gewinnt erst dann an Bedeutung, wenn sie in Zusammenhang zur Kunst und Kultur betrachtet wird. Ohne dies ist eine Stadt nichts anderes als ein Haufen Steine, Beton und Menschen, zu der man keinen Bezug hat, wenn man nicht gerade in ihr aufgewachsen ist.

Wenn du aber einer Stadt poetisch begegnest, dann erst kannst du einen Bezug zu ihr aufbauen. Bei Heidelberg ist das genauso: Im Bildband „Heidelberg: schwarz auf weiß“ lernt man die beliebte Stadt am Neckar auf eine sehr persönliche und einzigartige Weise kennen.

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Die Große Mantelgasse in Heidelberg © Thaddäus Zech

Fremdes und zeitloses Heidelberg

„Heidelberg erscheint in den Aufnahmen von Thaddäus Zech fremd und zeitlos, aber auch voller möglicher Anfänge und Geschichte“, schreibt die Kulturjournalistin Geraldine Gutiérrez-Wienken im Vorwort. Vor allem sind die meisten Aufnahmen Zechs nicht vergleichbar mit der Postkartenidylle, die man von Heidelberg vermutlich eher gewohnt ist.

Insbesondere die wenigen Bilder, in denen der Fotograf mit Licht und Schatten, mit Mondlicht, Nebel oder Reflexionen, spielt, zeigen ein anderes Heidelberg als die Reiseführer in den Händen der zahlreichen Touristen. Hier blickt der Betrachter in die Tiefe der Stadt, und nicht nur bloß auf die Fassaden.

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Geheimnissvolles Heidelberg: Blick von der Alten Brücke auf das Neuenheimer Ufer. © Thaddäus Zech
Über den Fotografen
Heidelberg - by photobildband.deThaddäus Zech studierte an der Schauspielschule München und war neben der Schauspielerei auch als Maler, Bildhauer, Filmemacher und Fotograf tätig. 2013 erschien sein Fotobuch über die Heidelberger Altstadtkneipe »Weinloch«.

Zusammen mit dem interessanten Vorwort von Gutiérrez-Wienken und den vielen dazwischen gestreuten Zitaten von kulturgeschichtlichen Größen wie Goethe oder Brahms ist der kleine Bildband ein wunderschönes Kleinod. Perfekt, um immer mal wieder darin herumzublättern.

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Der Wieblinger Wehrsteg © Thaddäus Zech

Mein Fazit

Marius von der Forst Sepia rundDieses Buch zeigt, dass Bildbände nicht immer groß und schwer sein müssen. Dieses kleine Werk ist wie geschaffen für den „Coffee Table“. Schade jedoch, dass der Fotograf Thaddäus Zech den Bildband nicht mehr erleben durfte: Er starb vor genau drei Jahren, am 24. Juni 2013.

Marius von der Forst liebt großartige Fotoaufnahmen – erst recht, wenn diese in Buchform verewigt wurden. Er ist freier Journalist und schreibt für Zeitschriften wie fotoPRO, digit! oder das Ringfoto-Magazin und natürlich für photobildband.de.

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