Wildlife Fotografien des Jahres - by photobildband.de

Wildlife: Die großartigsten Tieraufnahmen des Jahres

Natural History Museum (Hrsg.) „Wildlife: Fotografien des Jahres – Portfolio 25“ Knesebeck-Verlag 160 Seiten Format: 23 x 16 cm Sprache: ISBN 978-3-86873-838-4 34,95 Euro (D)
Natural History Museum (Hrsg.)
„Wildlife: Fotografien des Jahres –
Portfolio 25“
Knesebeck Verlag
160 Seiten
Format: 23 x 16 cm
Sprache:
ISBN: 978-3-86873-838-4
34,95 Euro (D)

Jährlich ruft das Natural History Museum in London zum Wettbewerb „Wildlife Photographer of the Year“ auf. Auch 2015 reichte eine große Zahl an Fotografen ihre Aufnahmen von Tieren in freier Wildbahn ein. Die Jury hat entschieden und die 100 besten Bilder gekürt. Diese sind ab heute im Natural History Museum in London zu sehen. Zu weit weg? Dann genieße doch einfach die großartigen Aufnahmen im neuen Bildband „Wildlife: Fotografien des Jahres – Portfolio 25“.

Über 42.000 Wildlife-Kunstwerke

Über 42.000 Fotos aus 96 verschiedenen Ländern wurden für den Wettbewerb eingereicht. Die Jury, bestehend aus Meisterfotografen um Jury-Vorstand Lewis Blackwell, haben die Aufnahmen schließlich gesichtet und bewertet. Insgesamt 17 Fotokategorien gibt es – von Säugetiere bis Amphibien, vom Motto „Aus der Luft“ bis „Natur in Schwarz-Weiß“. Weitere Kategorien sind beispielsweise drei Altersklassen für minderjährige Nachwuchstalente.

"Black and White" heißt zutreffenderweise dieses Bild von Morkel Erasmus. Mit dieser Aufnahme kam der Südafrikaner ins Finale der Kategorie "Schwarzweiß". © Morkel Erasmus/Wildlife Photographer of the Year 2015
„Black and White“ heißt zutreffenderweise dieses Bild von Morkel Erasmus. Mit dieser Aufnahme kam der Südafrikaner ins Finale der Kategorie „Schwarzweiß“. © Morkel Erasmus/Wildlife Photographer of the Year 2015

Im September wurden die 100 besten Bilder bekannt gegeben. Die Preisverleihung der Kategorien-Sieger fand am Dienstag, dem 13. Oktober, in London beim Wildlife Photographer of the Year Award statt. Dort wurden diverse Sonderpreise verliehen. Die Siegerbilder sind in dem Bildband „Wildlife: Fotografien des Jahres – Portfolio 25“ zu finden.

Den Füchsen auf der Spur

Der große Gewinner ist der frisch gebackene Naturfotograf des Jahres 2015, der Kanadier Don Gutoski. Er sah zufällig bei einer Fototour durch Eis und Schnee, wie ein Rotfuchs einen Polarfuchs jagte. Obwohl es minus 30 Grad Celsius kalt war, harrte Gutoski mehrere Stunden aus, damit er das perfekte Foto schießen konnte.

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Das Ende eines langen Kampfes: Das Siegerbild des Wildlife-Wettbewerbs. © Don Gutoski/Wildlife Photographer of the Year 2015

Auch nach Deutschland gingen ein paar Preise. Beispielsweise siegte Hermann Hirsch in der Kategorie „Schwarzweiß“, während Tobias Bernhard Raff die beste Timelapse-Aufnahme schoss und dafür einen Sonderpreis bekam.

Auch beachtlich ist „Der Haisurfer“ von Thomas Peschaks: Das Bild kam unter die Finalisten des Einzelbild-Sonderpreises für Fotojournalismus. Zu sehen ist eine friedliche, aber dennoch atemberaubende Begegnung zwischen einem Surfer und einem Hai in den Gewässern Südafrikas.

"Der Haisurfer", von Thomas P Peschak. © Thomas P Peschak/Wildlife Photographer of the Year 2015
„Der Haisurfer“, von Thomas P Peschak. © Thomas P Peschak/Wildlife Photographer of the Year 2015

Über den Wettbewerb
Der Wettbewerb „Wildlife Photographer of the Year“ wird seit 51 Jahren jährlich vom National History Museum ausgerufen. Er ist derzeit einer der bedeutendsten Fotopreise in der Sparte Wildlife. Mitmachen kann jeder; die Teilnahmebedingungen findest du auf der Wettbewerbsseite. Für den Award 2016 können Tieraufnahmen im Zeitraum Dezember 2015 und Februar 2016 eingereicht werden.

Tiere in freier Wildbahn

Egal, welche Foto-Vorlieben du hast: In diesem Bildband findest du garantiert deinen Favoriten. Denn die Wettbewerbs-Jury hat bewusst darauf geachtet, dass viele verschiedene Stile abgedeckt werden. Im Fokus steht das Tier, das in seiner natürlichen Umgebung fotografiert werden muss. Manipulationen sind nicht gestattet.

Tausende Silberreiher versammeln sich in Ungarn an der überfluteten Donau, auf der Suche nach gestrandeten Fischen. © Zsolt Kudich/Wildlife Photographer of the Year 2015
Tausende Silberreiher versammeln sich in Ungarn an der überfluteten Donau, auf der Suche nach gestrandeten Fischen. © Zsolt Kudich/Wildlife Photographer of the Year 2015

Und natürlich spielt auch die Ästhetik eine besondere Rolle: Selbst das tollste Erlebnis in der Tierwelt kann auf einem Foto unspektakulär wirken, wenn man es aus dem falschen Blickwinkel schießt. Carlos Perez Nevals Aufnahme „To drink or not“ wäre nicht so spannend, wenn der Fotograf nicht auf Augenhöhe mit dem Nager das Foto machte.

"To drink or not" vom spanischen Nachwuchstalent Carlos Perez Neval. © Carlos Perez Neval/Wildlife Photographer of the Year 2015
„To drink or not“ vom spanischen Nachwuchstalent Carlos Perez Neval. © Carlos Perez Neval/Wildlife Photographer of the Year 2015

Dass der Fotograf dieses Bildes nicht einmal zehn Jahre alt ist, verschlägt einem schon fast die Sprache. Aber es macht Mut, dass jeder es schaffen kann, großartige Tieraufnahmen zu schießen, wenn man es geschickt angeht. Der Bildband „Wildlife: Fotografien des Jahres – Portfolio 25“ macht daher richtig Lust, selber zur Kamera zu greifen und auf die Foto-Pirsch zu gehen. Wer weiß, vielleicht bist du ja nächstes Jahr unter den „Top 100“. Während die Jury dann deine Fotos beäugt, versüßt dir dieser wundervolle Bildband ganz bestimmt die eine oder andere Stunde.

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